Sonntag, 24.05.09
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Datum: Sonntag, 24.05.09
Ort: Stadtbücherei Hilden
Uhrzeit: 20.00 Uhr

 „YanYana“ – Das Projekt

YanYana

Matthias Nadolny – Tenor-Sax
Peter Weiss – Schlagzeug
Ergün Aktoprak – Saz, Vocals
Jürgen Dahmen – Piano
Ercan Sahin – Baglama, Vocals
Wolfgang Schmidtke – Sopran-Sax, Bass-Klarinette, Arrangements
Dieter Manderscheid – Kontrabass
Baytekin Serce – Percussion

Für seine Frühjahrproduktion ’09 hat sich die Musikerinitiative „Jazzpool NRW“ eine Begegnung von zeitgenössischem Jazz mit traditioneller türkischer Musik als Thema gesetzt.

Der Jazz kann ja als das erste künstlerische Ergebnis einer frühen Globalisierung gesehen werden – afrikanische Rhythmen und Vokaltraditionen begegnen auf dem nordamerikanischen Kontinent europäischen Formen und Instrumenten. Diese Offenheit, das Verlangen, nebeneinander Existierendes zu verbinden ist bis heute kreativer Quell jazzmusikalischen Schaffens.

Jetzt also eine Begegnung mit der Tradition Anatoliens. Es gibt drei charakteristische Elemente in der türkischen Musik, die eine Synthese mit dem Jazz plausibel machen:

Die Musik ist meistens modal und harmonisch nie komplex organisiert.

Die Tonbildung arbeitet nicht mit fest fixierten Tonhöhen. Das klingt zwar ganz anders als das, was man Blues bezeichnet, meint aber das Gleiche: Der Zielton wird umspielt, bevor er letztlich erreicht wird.

Die Musik lebt von einem energetischen, periodischen Rhythmus. Ein ähnlich zwingender Drive, der andernorts als swingend tituliert wurde.

Der Begriff „yanyana“ wird mit „Seite an Seite“, „nebeneinander“ oder „zusammen“ übersetzt.

www.jazzpool-nrw.de/Tuerkei-Projekt/-yanyana-das-projekt

 

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Start Sonntag YanYana

Highlights

Der Donnerstag startet mit Jazz im Park. Ab 15.00 Uhr startet die Atlanta Jazzband gefolgt von der Niederländerin Fay Claassen, "the exciting new voice on the international jazz scene".

Mit ihrem Programm "Red, Hot and Blue" besticht sie mit rhythmisch enorm intensiven Stücken, in denen ihre überragende rhythmische Stärke und improvisatorische Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit zu hören ist. Aber auch durch die Tiefe von Fay‘s Balladen-Interpretationen in „Easy To Love“ und „All Through the Night“ überzeugt sie Publikum und Kritiker.

Die Königsdisziplin des Vocal-Jazz meistert die „Audrey Hepburn des Jazz“, wie das US-amerikanische Jazzmagazin CADENCE sie unlängst betitelte, bravourös und auf allerhöchstem Niveau.

Musikalisch unterstützt wird sie dabei von Olaf Polziehn (p), Ingmar Heller (b) und Hans Dekker (d).

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