Donnerstag, 21.05.09
Fay Claassen "Red, Hot & Blue" Drucken E-Mail

Datum: Donnerstag, 21.05.09
Ort: Jazz im Park
Uhrzeit: 17.00 Uhr

(bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Neubau des Haus Horst statt)

Fay Claassen (voc)
Olaf Polziehn (p)
Ingmar Heller (b)
Hans Dekker (d)

Fay Claassen QuintettFay Claassen, “the exciting new voice on the international jazz scene“ (Bill Milkowski), hat sich nach ihrem erfolgreichen Doppelalbum “Two Portraits Of Chet Baker“ wieder ein sehr besonderes Projekt vorgenommen: “The music of Cole Porter“. Mit ihrem 5. Soloalbum widmet sich die Niederländerin dem wohl wichtigsten Vertreter des “Great American Songbook“. Die Königsdisziplin des Vocal-Jazz meistert die “Audrey Hepburn des Jazz“, wie das US-amerikanische Jazzmagazin CADENCE sie unlängst betitelte, bravourös und auf allerhöchstem Niveau.

Michael Abene, Chefdirigent der WDR Big Band, der schon bei dem Projekt “Improvise One“ mit Paquito D‘Rivera und Fay Claassen für die Arrangements verantwortlich zeichnete, schrieb der “truly phenomenal songstress“ (Paquito D‘Rivera) auch hier wieder aufregende Arrangements auf den Leib.

Michael Abene: “Working with Fay was terrific, she was really open to all the reharmonizations and complex rhythmic things that I suggested. Fay‘s sense of time, pitch and lyric interpretation made me appreciate even more what a wonderful artist she is.“

Kann man nach Ella, Billie und Sarah heutzutage Cole Porter-Klassiker überhaupt noch aufnehmen? Ja, man kann! Die niederländische Jazz Diva und ihr fantastisch kommunizierendes Trio nehmen diese Herausforderung mit viel Respekt und einer großen Portion Individualität an. So kommt z.B. der alte Revue- Klassiker “Anything Goes“ als groovender 7/4 mit einer McCoy Tyner-esken Soloform daher, das eher unbekannte “Ridin‘ High“ erfährt durch moderne Reharmonisierung und komplexe Rhythmik eine wahre Frischzellenkur und Fay‘s Verneigung vor Mel Tormé im energisch swingenden “Too Darn Hot“ katapultiert Jazzgeschichte direkt in die Gegenwart.

Neben diesen rhythmisch enorm intensiven Stücken, in denen Fay Claassen ihre überragende rhythmische Stärke und improvisatorische Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit hören lässt, besticht das Album auch durch die Tiefe von Fay‘s Balladen-Interpretationen in „Easy To Love“ und “All Through the Night“.


www.fayclaassen.nl

 

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Start Donnerstag Fay Claassen

Highlights

Am Freitagabend, den 22. Mai zeichnet  WDR 3 ab 19.00 Uhr bei QQTec, zwei internationale, hochkarätige Ensembles auf.

Das Bodurov Trio um den bulgarischen Pianist Dimitar Bodurov, präsentiert mit seinen Mitmusikern Misho Ivanov (bass) und Jens Düppe (drums), eindrucksvoll eine Verschmelzung der Balkan Nostalgie mit wesentlichen Elementen und des europäischen Jazz.

Die zweite Formation ist das Quintett um den rumänischen Saxophonisten Nicolas Simion. Unter dem Titel "transylvanian night" präsentiert er rumänischen Ethno-Jazz, mit reizvollem, orientalisch-exotischem Flair und besonderen Klangfülle der rumänischen und osteuropäischer Folklore.

„Arrangeur, Nicolas Simion spielt mit seiner Band unglaublich gelockert und frei, fast imponderabel, so dass das Publikum in Ausrufe und in stürmischen Beifall ausbricht".

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